"Die
größte Erleichterung die ein Mensch erleben kann, ist es von Schmerzen befreit zu
werden." (St. Augustinus) Durch meine Fachspezialität der Anästhesiologie
bin ich sehr früh in Berührung mit den, von Schmerzen geplagten Patienten,
gekommen. Durch Anästhesiologie konnte ich die Grundlagen der
Schmerzphysiologie und Pathophysiologie, so wie der Spezielltechniken heutiger
Interventionellen Schmerztherapie erlernen. Das faszinierende Gebiet und
Ermutigung durch dankbare Patienten hat meinen ganzen späteren Werdegang
bestimmt. Nach der Gründung der Pain Clinic am Medical College of Wisconsin,
Milwaukee, USA habe ich geholfen die Schmerztherapie am Kantonsspital Luzern und
später in Zagreb, Kroatien so wie an der Privatklinik Linde in Biel
zu etablieren. Im 1994 eröffnete ich die erste Privatpraxis für
Interventionelle Schmerztherapie in der Schweiz. Weiter war ich einer der Gründungsmitglieder
der Schweizerischen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. Mit verschiedenen
Treffens und Kongressen versuchte ich die Schmerzmedizin in medizinischer
Landschaft der Schweiz zu etablieren. Meine jüngere Kolleginnen und Kollegen,
insbesondere von Swiss Society für Interventional Pain Medicine, setzen diese
Anstrengungen mit viel Fleiß und Erfolg weiter.
Grob können die Schmerzen in zwei große Gruppen unterteilt werden:
Postoperative (unmittelbar nach einer Operation auftretenden) und
nichtoperative. Akute postoperative Schmerzen sind Domäne der
Anästhesiologen. Die zweite Gruppe der Patienten werden (mit Recht) immer mehr
von Interventionellen Schmerzmedizinern betreut. Solche
Patienten leiden an verschiedensten Erkrankungen der Wirbelsäule, der Gelenke, der
Nerven, der Muskeln, der inneren Organe, der Haut und der Unterhaut. Ihre
Beschwerden sind eine Begleitstörung des lokomotorischen, gastrointestinalen, psychoneuralen,
respiratorischen, kardiovaskulären, urogenitalen oder des Hautsystems. Die Ursachen
können zum Beispiel entzündlich, traumatisch oder tumorös bedingt sein.
In meisten der Fälle verschwinden die Schmerzen
entweder von selbst wieder, oder erst nach richtiger Therapie. Was kann man aber machen, wenn sie trotz der Behandlung
fortbestehen ? Manchmal
gelingt dies nur mit der Kombination der klassischen - westlichen, und alternativen
medizinischer Verfahren, besonders der traditioneller chinesischen Medizin. (TCM)
Sie können unter "Neu" auf
dem Menü etwas mehr über "wie und warum" der verwendeten Methoden
lesen.
Selbstverständlich
suchen mich die Patienten auch direkt in meiner Praxis auf. Da ich aber die
Funktion des Hausarztes nur in Ausnahmefällen übernehme, bevorzuge ich aber als
Spezialarzt die Zuweisungen von meinen Kolleginnen und Kollegen. Beim ersten Besuch wird
durch ein längeres Gespräch und umfangreiche klinische Untersuchung Ihr
gesamter Gesundheitszustand geprüft. Falls notwendig werden weitere Labor-, Röntgenuntersuchungen
und/oder Konsilien anderer Spezialärzte vorgeschlagen. Während des zweiten
Besuchs werden Ihnen möglichst detaillierte Diagnose und therapeutische Möglichkeiten
Ihres Leidens erklärt. Die Behandlung erfolgt entweder ambulant in der Praxis
oder stationär an der Privatklinik Linde. Nach der abgeschlossenen Konsultation
und/oder Behandlung werden die notwendigen Berichte an Ihre/n Hausärztin/Hausarzt,
bzw. an die zuweisenden Ärzte/Innen versandt.
Sie
haben zu jeder Zeit Einsicht in, und
erhalten die Kopien
aller geplanten Untersuchungen, ihrer Resultate, Behandlungen, Kosten und Berichte
an die Dritten.
Medizinischer Werdegang:
1964-1969:
Medizinisches Studium, Medizinische Fakultät, Universität Zagreb, Kroatien.
1969-1971:
Assistenzarzt Innere Medizin, Universitätskliniken,
Zagreb.
1971-1974:
Assistenzarzt Anästhesiologie, Medical College of Wisconsin, Milwaukee, USA.
1974-1975:
Professor Anästhesiologie, Direktor Schmerzklinik, Medical College of
Wisconsin.
1976-1977:
Leitender Arzt Anästhesie, Schmerztherapie und Intensivmedizin, Zentral
Institut für Tumoren und Ähnliche
Krankheiten, Zagreb.
1977-1982:
Oberarzt Anästhesie und Schmerztherapie, Kantonsspital, Luzern, Schweiz.
1982-1999:
Leitender Arzt Anästhesiologie und Schmerztherapie, Privatklinik Linde, Biel,
Schweiz.
Seit
1994: Belegarzt für Schmerztherapie, Privatklinik Linde.
Seit
2000: Privatarzt Interventionelle Schmerztherapie, Akupunktur und Traditionelle Chinesische
Medizin (TCM)
Erworbene Titel:
1969:
Doktor der Medizinischen Fakultät,
Universität Zagreb
1970:
Medical Doctor, USA
1972:
Licensed Physician and Surgeon, USA
1973:
Fellow of the American College of Anesthesiology (FACA)
1974:
Diplomate of the American Board of Anesthesiology (DABA)
1976: Facharzt für
Anästhesie, Kroatische Gesellschaft für Anästhesie
1982: Facharzt für
Anästhesie, Schweizerische Gesellschaft für Anästhesie und Reanimation (DSGAR)
1985: Doctor
medicinae, Medizinische Fakultät, Universität Zürich.
1989:
Diplomate of the European Academy of Anaesthesiology (DEAA).
1990: Ritter
Grand Cross des Maltesischen Ordens (KGC)
1992: Arzt der
Eidgenossenschaft, Schweizerisches Staatsexamen
1992: Spezialarzt FMH Anästhesiologie
1999: Fähigkeitsausweis
der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Akupunktur und Traditionelle
Chinesische Medizin
2000: Diplom der
Schweizerischen Ärztegesellschaft für Akupunktur und Traditionelle Chinesische
Medizin (DSÄGAA)
2000: Diplom der
Hoho Schule für Ch’an ch’ikung, Zürich
2001: Diplom der
Nanjing Universität und der Europäischen Akademie für Akupunktur für
Spezialwissen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (DEAAk, DNanjingUni.)
2002: Diplom der Guangxi
Universität für Traditionelle Chinesische Medizin, Nanning (DGXUni)
2002: Diplom der Beijing
Universität für Chinesische Medizin, Beijing (DBEUni)
2005: Master Degree der Beijing Universität für Chinesische Medizin
Ordentliche
Mitgliedschaften
1. International Association for the Study of Pain
2. European
Society of Regional Anaesthesia
3.
Schweizerische Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (Ehrenmitglied)
4.
5.
Foederatio Medicorum Helveticorum
6.
American Society of Regional Anesthesia
7.
Schweizerische Ärztegesellschaft für Akupunktur und Aurikulomedizin
8. Schweizerische Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin
9.
American Society of Interventional Pain Physicians
10.Swiss
Society for Interventional Pain Medicine
Wichtigere Wissenschaftliche Publikationen:
1.Is
placebo analgesia mediated with endorphine? Pain Abstracts 1: 1978, Montreal
2.First
endotracheal intubation. Anesthesiology 52: 523, 1980
3.Herzluxation
nach stumpfem Thoraxtrauma. Anästhesist 29: 504, 1980
4.Phantom
limb pain during peridural anesthesia. Pain 11: 269, 1981
5.Die
peridurale Morphingabe zur Behandlung postoperativer Schmerzen. Regional-Anästhesie
5: 42, 1982
6.Phantom-Erscheinungen
während Regionalanästhesie. Regional-Anästhesie 6: 30, 1983
7.Necessity
of free flow of cerebrospinal fluid. Regional Anesthesia 8: 177, 1983
8.Die
Vermeidung der Hypoxämie während der Narkose. Anästhesist 32: 554, 1983
9.Tödliche
Lungenembolie nach Blutleere und Periduralanästhesie. Regional-Anästhesie 6:
83, 1983
10.Is
the application of an Esmarch bandage justified? Anesthesiology 60: 526, 1984
11.Ist
0.5%ige Bupivacaine Lösung isobar? Regional-Anästhesie 7: 89, 1984
12.Postspinal
headache and relationship of needle bevel to longitudinal dural fibers. Regional
Anesthesia 10: 70, 1985
13.Die
postspinalen Kopfschmerzen, der Nadelschliff und die Längsrichtung der
Durafasern. Regional-Anästhesie 9: 54, 1986
14.Editing:
Was ist das? Regional-Anästhesie 10: 41, 1987
15.Optimal
regional anesthesia for abdominal hysterectomy: Combined subarachnoid and
epidural block compared with other regional techniques. European Journal of
Anaesthesiology 10: 297, 1993
16.
Erfolgsrate der Spinalanästhesie ist nicht von freier Liquoraspiration abhängig.
Acta Anaesthesiologica Helvetica 2: 5, 1993
17.Verminderung
der Herzfrequenz nach Flumazenil. Acta Anaesthesiologica Helvetica 3: 15, 1994